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Ein australisches Wine-Research-Institut hat wegen der ungeheuren Popularität
dieser Rebe eine Analyse erstellt und Geschmacksstoffe gefunden, die auch
in Himbeeren, Vanille, Tropenfrüchten, Pfirsichen, Tomaten, Tabak,
Tee und in den Blütenblättern der Rose vorkommen. Allein aus
dieser Vielfalt von «Rohstoffen» ist erklärbar, dass
Chardonnay nicht gleich Chardonnay ist. Zusätzlich spielen nicht
nur Boden und Klima eine eminent wichtige Rolle, sondern auch der Reifegrad
des Traubengutes (durch späte oder frühe Lese), die Vinifizierung
sowie die Verwendung von älteren oder jüngeren Eichenfässern
unterschiedlicher Grösse.
Eine besonders melodieuse Hymne
dürfen wir hier für den Chardonnay aus dem Piemonteser Keller
von Gian Battista Alessandria komponieren. Neben seinem hochprämiierten
Barolo hat er nun seinen lange vorausgesagten Chardonnay entwickelt: ein
grossartiger Wein, der uns völlig überzeugt. Kein Chablis, kein
Meursault – ein Piemonteser !
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Italien
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